Reizvolle Interpretationen von Moderne und Klassik – Kirchenkonzert 2003
Gut besuchtes Konzert des Mandolinenvereins in der Auenheimer Kirche.
Einen schönen Musikabend bescherte der Mandolinenverein Auenheim seinen Besuchern zum Konzert in der Auenheimer Kirche.
Zahlreich war der Besuch in der Kirche von Auenheim beim Konzert, das der Mandolinenverein zusammen mit dem Vokal-Ensemble „Cantamus“ gab. Musik vom 17. Jahrhundert bis zu noch lebenden Komponisten stand auf dem Programm.

Es gibt nur wenige Kompositionen, die direkt für ein Mandolinenorchester geschrieben wurden, und so waren die meisten Stücke vom Dirigenten des Auenheimer Mandolinenorchesters Jean-Philippe Hummel für Mandolinen selbst bearbeitet, was ihm gut gelungen war. Zusammen mit den Gitarren und dem Kontrabass ergab sich ein runder und angenehmer Klang in der Kirche.
Zusammenspiel mit Oboe
Besonders schön waren die Mandolinen in Verbindung mit der Oboe zu hören.
Hummel hatte für viele Stücke des Abends Olivier Meissner als Solisten gewinnen können. Sein klarer und sauberer Ton des Holzblasinstruments passte sich wunderbar den Saiteninstrumenten an und bereicherte das Orchester aufs Trefflichste.

Die zwölf Sängerinnen und Sänger des. Ensembles „Cantamus“ sangen drei geistliche Kompositionen in zum Teil sehr anspruchsvollen Harmonien und Texten. Auch ganz moderne Rhythmen wurden von ihnen vorgetragen, raffiniert unterstützt von Jean-Philippe Hummel am Schlagbass.

Für dieses Stück fiel der Beifall besonders spontan aus. Bekannte Melodien aus dem Repertoire der „Comedian Harmonists“ rundeten den Auftritt ab.
Begeisternd
Auch die Saitenspieler hatten ganz moderne Stücke parat, die das Publikum mit zunehmender Begeisterung feierte.
Text: Klaus Elff, Fotos: MVA
